Das erste Nachtrennen der Formel 1 war nicht nur wegen der vollständig beleuchteten Strecke in Singapur sehenswert, auch die Action kam nicht zu kurz. Wie es sich für einen engen Stadtkurs gehört, musste bei fast jedem Crash das Safety Car raus, und die Lotterie begann: Abhängig vom Tankzeitpunkt verschob sich die Reihenfolge zweimal derart, dass schließlich der von Platz 15 gestartete Fernando Alonso das Rennen gewann. Ihren Teil zu diesem Ergebnis trug nicht zuletzt die Scuderia Ferrari bei, wo man zunächst irrtümlich Felipe Massa grünes Licht gab, obwohl der Tankrüssel noch am Wagen hing, um dann mit ansehen zu müssen, wie sich Weltmeister Räikkönen in der drittletzten Runde über einen Curb an die Streckenmauer katapultierte. Alonso letztlich Erster, Nico Rosberg sensationell auf Platz zwei, und Lewis Hamilton sammelte als Dritter die dringend benötigten Punkte, um sich in der Fahrerwertung weiterhin vor Massa behaupten zu können.
Notiz am Rande: Der RTL-Livestream ist ne nette Sache für Leute wie mich, die RTL nicht per Glotze empfangen können. Gute Bild- und Tonqualität, weniger Werbung (stattdessen ein Standbild, das lässt sich aushalten). Dennoch bleibt das größte Manko der RTL-Übertragung bestehen: Heiko Wasser mit seinen Versuchen, diejenigen Zuschauer, die sich nicht für Christian Danners professionell-sachliche Aussagen interessieren (also die Hausfrauen, die mit der Familie gucken müssen), durch bemüht emotionale Kommentare für das Rennen zu begeistern und natürlich auch die "deutsche Sicht" für die Stammtischler, die immer noch Schumi nachtrauern, wiederholt hervorzukehren. Wie spannende Rennkommentare sein sollten, kann er sich aber ganz leicht bei den Kollegen aus England abschauen - wir reden hier schließlich von Autorennen im physikalisch-technischen Grenzbereich, nicht von Spazierfahrten zum Familienpicknick in die Heide, um die wundervolle Natur zu erleben!
So, nach der Schelte mache ich mich nun mit dem Full Throttle-Cart auf und davon...
Notiz am Rande: Der RTL-Livestream ist ne nette Sache für Leute wie mich, die RTL nicht per Glotze empfangen können. Gute Bild- und Tonqualität, weniger Werbung (stattdessen ein Standbild, das lässt sich aushalten). Dennoch bleibt das größte Manko der RTL-Übertragung bestehen: Heiko Wasser mit seinen Versuchen, diejenigen Zuschauer, die sich nicht für Christian Danners professionell-sachliche Aussagen interessieren (also die Hausfrauen, die mit der Familie gucken müssen), durch bemüht emotionale Kommentare für das Rennen zu begeistern und natürlich auch die "deutsche Sicht" für die Stammtischler, die immer noch Schumi nachtrauern, wiederholt hervorzukehren. Wie spannende Rennkommentare sein sollten, kann er sich aber ganz leicht bei den Kollegen aus England abschauen - wir reden hier schließlich von Autorennen im physikalisch-technischen Grenzbereich, nicht von Spazierfahrten zum Familienpicknick in die Heide, um die wundervolle Natur zu erleben!
So, nach der Schelte mache ich mich nun mit dem Full Throttle-Cart auf und davon...